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Geschichte

Fachsprecher: Herr Stefan Laszlo

Sammlungsleitung: Herr Stefan Laszlo

Anzahl der unterrichtenden Lehrer: 14

Verteilung der Unterrichtstunden in den Jahrgangsstufen (G9):

Erläuterungen: In den Jahrgangsstufen 6 und 8 findet der Unterricht im Fach Geschichte epochal statt. Bilingualer Unterricht wird in den Jahrgangsstufen 7-10 angeboten.
E1/E2: Einführungsphase; Q1-Q4: Qualifikationsphase; GK: Grundkurs, LK: Leistungskurs
 

Fach-/Sammlungs-/ oder Vorbereitungsräume und deren Ausstattung (materielle Ressourcen):

Die Fachschaft Geschichte teilt sich einen Vorbereitungs- und Arbeitsraum mit der Fachschaft Politik und Wirtschaft. Hier stehen neben Lehrwerken, Grundlagenliteratur, Unterrichtsmaterialien und einem umfangreichen Filmbestand mehrere an das Internet angeschlossene Computer zum Arbeiten für die Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.

Fachcurriculum:

Die Verteilung der Unterrichtsinhalte auf die verschiedenen Jahrgangsstufen, eine Übersicht der zusätzlich eingesetzten Materialen, Anregungen zum Methodeneinsatz sowie eine Aufzählung der primär geförderten Kompetenzen findet man in dem von der Fachschaft erstellten Fachcurriculum. Das Fachcurriculum kann hier heruntergeladen werden.

Ausgewählte pädagogische Schwerpunkte, Projekte und Methoden aus dem Fachcurriculum:

 

In der Sekundarstufe I besteht die Möglichkeit, historisches Lernen auch an außerschulischen Lernorten zu erfahren. Exkursionen zum Themenfeld Antike (z.B. Limes), oder Mittelalter (Bauwerke in der Region) sind hier möglich. Bezüglich der geschulten Methoden steht in der 6. und 7. Jahrgangsstufe die Heranführung an das Arbeiten mit verschiedenen Quellengattungen im Vordergrund. Dazu gehören neben der Zeitstrahlarbeit das Beschreiben von Bildern und Karten, die Analyse von Schriftquellen und die Analyse und Beurteilung von Schaubildern. In den folgenden Jahrgangsstufen kommen Methoden wie das Erarbeiten von Präsentationen, die Erstellung von Mindmaps sowie die historische Diskussion zur Förderung der Urteilskompetenz hinzu. Die Komplexität der behandelten Quellen steigt, in den Jahrgangsstufen 9-10 umfasst der Geschichtsunterricht verstärkt auch die Analyse und Beurteilung visueller Propagandaerzeugnisse (z.B. Filme, Plakate und Karikaturen).
Der Oberstufenunterricht knüpft an diese Methoden und Kompetenzen an und zeichnet sich durch die vertiefte Auseinandersetzung mit historischen Inhalten und deren Gegenwartsnachhall aus, die thematische Anknüpfung an andere Fächer (z.B. Politik und Wirtschaft) schult die Sensibilität für Interdisziplinarität und die Bedeutung von Geschichte für die Gegenwart.
In der Sekundarstufe II ist zudem der "Projekttag Stasi" für die Q4 hervorzuheben. Dieses von der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik initiierte Projekt thematisiert das Ministerium für Staatssicherheit und dessen Wirken. Adressaten des Projektes sind Schülerinnen und Schüler der Grund- und Leistungskurse. Sie erhalten zur Vorbereitung des Projekttages umfangreiche Originalquellen, anhand derer sie Kurzvorträge gestalten und sich die Thematik somit selbst zugänglich machen. Die Schülerinnen und Schüler werden so für den Themenkomplex "Stasi-Verfolgung" sensibilisiert, der als Höhepunkt des Projekttages ein Zeitzeugengespräch mit einem Opfer der Stasi beinhaltet. Der Projekttag wird seit vielen Jahren mit großer positiver Resonanz auf Seiten der teilnehmenden Schüler durchgeführt.

Besonderes Material:

Der Fachschaft Geschichte steht das Kompendium „Interaktive Tafelbilder“ aus dem Klett-Verlag  [ISBN: 978-3-12-927953-3] zur Nutzung an den Starboards zur Verfügung.

Verantwortlich/Letzte Aktualisierung:

Herr Stefan Laszlo, 01.03.2019

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